Die Aufgaben

Einzelmark
Einzelmark

Die Aufgaben bei einer Markproeve sind zwar schon vorgegeben, aber der Gestaltungsspielraum, also was wovon, wieviel und wo :-))) bleibt dem Richter überlassen. Im Gegensatz dazu ist auf unseren Jagdprüfungen jedes Fach genau definiert und jede Aufgabe kann quasi schon vor der Prüfung bis ins Detail geübt werden. Auf dieser Markproeve B fingen wir mit einer Einzelmarkierung an. Der Schütze steht einige Meter vor uns im Wald. Unser Ansatzpunkt ist eine Wiese. Weiter hinten im Wald wird dann eine Taube auf Flintenschussentfernung  "beschossen". 

 

Kein Problem für Banshee und Peaches.

Nächster Hund bitte
Nächster Hund bitte

Da jeder Hund die komplette Prüfung in einem Stück ohne Pause durchläuft, ging es also direkt weiter mit einer Doppelmarkierung. Ausgangspunkt ist wieder die Wiese der Waldlichtung, von der aus wir auch schon das Singlemark gearbeitet hatten. Diesmal fällt eine Markierung in eine kleine Tannenschonung - für die Hunde ist die Fallstelle nicht sichtig. Das Gelände ist leicht abschüssig.

 

Anschließend geht der gleiche Werfer einige Meter die Wiese wieder hoch und wirft eine 2. Taube, ebenfalls beschossen in einen Stangenwald mit einigem an Unterholz (die Bäume waren beschnitten und der Schnitt lag in dem Holz).

 

Welche der beiden Marks wir zuerst holen sollten, blieb wohl uns überlassen. Ich mach es wie meine Vorgänger und lass Banshee die zuletzt geworfene Taube apportieren. Auch die Taube in der Tannenschonung stellt kein Problem dar. Banshee verschwindet vor meinen Augen im Dickicht und kommt freudig mit Taube zurück. Also auch dieses Fach ist  zu meiner und des Richters Zufriedenheit gemeistert.

 

Suche mit zwei Hunden
Suche mit zwei Hunden

Danach wird vom Richter ein zweites Team herangerufen. Während ich in eine Wartezone geschickt werde. Das zweite Team arbeitet nun auch die Marks und im Anschluss daran folgt für uns die Suche mit zwei Hunden. Man will verträgliche Hunde sehen, die ihren Job tun und sich nicht durch den anderen Hund ablenken lassen. Jagdnah würde ich sagen.

 

Im Suchengelände ist sehr viel Wild versteckt. Stallhasen, Enten, Fasane und Tauben habe es diesmal für uns. Die Stücke werden so ausgelegt, dass man anhand der gebrachten Stücke auch gut erkennen kann, ob die Hunde in allen Teilen des Suchengebietes ihre Arbeit verrichtet haben. Das hat Banshee. Sie bringt von allem etwas und auch aus dem hintersten Winkel und Dickicht eine Taube und lässt sich durch den anderen fremden Hund nicht ablenken. Peaches dagegen gehen wohl (mal wieder) die Gäule etwas durch. Sie jagd mit Wild im Fang weiter und tauscht wohl Fasan gegen Ente. Kleines L.der ;-)

 

Einweisen
Einweisen

Weiter geht es mit dem Fach Einweisen. Wir stehen am unteren Hangende einer großen Wiese an dessen Ende sich wieder ein kleiner Wald anschließt.  Aus diesem Wald, mit einem mit Flatterband markiertem Baum, soll ein Fasan apportiert werden. Die genaue Fallstelle kennen wir nicht, aber uns wird der Bereich durch den "Flatterbandbaum" gezeigt.

 

Mit einem Kommando schicke ich Banshee auf den Wald zu und sie nimmt die Richtung zunächst auch sehr schön an. Sie entdeckt aber nun den Ausleger am rechten Ende des Waldes und zieht sich dorthin. Ich warte eigentlich zu lange, pfeife sie aber zurück und sie nimmt das Gebiet schön an. Fasan gefunden, ab zu Mama. Peaches kann ich leider nicht zusehen, aber sie hat ihre Sache wohl auch ordentlich gemacht.

 

Rückweg Wassermark
Rückweg Wassermark

Frei bei Fuss geht es nun weiter zur Wasserarbeit. Vorbei an all den Zuschauern wird mir schon etwas mulmig. Ich muss von der schmalen Seite aus schicken, ca. 30 m vom Ufer entfernt, und mal mir schon wieder aus, was alles passieren könnte. Auf Banshee und Peaches ist aber verlaß! Beide arbeiten sauber das Wassermark.

 

Zum Schluss bekommt man dann sein "Richterurteil" erzählt. Wir bekommen keine Punkte, sondern jede Arbeit wird schriftlich bewertet. Ich verstehe vor allem, dass ich "ein guter Führer für den Hund bin" :-)))) und dass sie ihre Nase sehr schön nimmt und die Suche dem Richter gefallen hat. Ich bin glücklich. Banshee bekommt eine 1. Prämie! Fantastisch, ich freue mich sehr. Peaches hat durch die versemmelte Suche noch Glück und bekommt eine 3. Prämie. Aber auch hierüber freuen wir uns!

 

Banshees Halbbruder Colin wird von Petra in der Vinderklasse geführt und kann sich über einen hervorragenden 4. Platz freuen. Für uns alle also ein durchaus erfolgreiches Wochenende. Nächstes Jahr kommen wir wieder! Dann werde ich Banshee ebenfalls in der Vinderklasse führen. Ich freu mich schon jetzt darauf

Frei bei Fuss zum Wasser -
Frei bei Fuss zum Wasser -
Schütze (rote Jacke), Werfer und das Wasser
Schütze (rote Jacke), Werfer und das Wasser
Abgabe Wassermark
Abgabe Wassermark
Siegerehrung. Es gibt nur 5 1. Prämien!
Siegerehrung. Es gibt nur 5 1. Prämien!

12.08.2018

Die Seiten Aktuelles und Wurfplanung wurden aktualisiert