Über uns


Eigentlich wollten wir „nur“ einen Hund. Es hätte auch ein Hund aus dem Tierheim werden können. Da zu unserer Familie jedoch eine kleine Tochter von damals 3 Jahren und ein 11-jähriger Kater gehörten, kam am Ende aber für uns doch nur ein Rassehund in Frage. Wir wollten schon vorher wenigstens ungefähr wissen, welchen Charakter „unser Hund“ haben werden würde.

Ich (Christiane) war mit einem Chow-Chow aus sog. Schwarzzucht aufgewachsen. Dixi! Dixi war überhaupt nicht erzogen, stur wie ein Esel und mochte andere Tiere – auch Artgenossen jeden Geschlechts – überhaupt nicht. Sozialisierung hatte bei ihr nicht stattgefunden :-o)

Als Dixi 9 Monate alt war, wurde sie wegen schwerer HD operiert. Auch Exzeme bereiteten immer wieder Probleme, aber wir verbrachten 9 glückliche Jahre mit ihr, bis sie letztendlich an Krebs starb.

Vor diesem Hintergrund war für uns klar, dass es auf jeden Fall ein Hund aus kontrollierter VDH/FCI-Zucht sein musste!

So besorgten wir uns verschiedene Bücher über die verschiedensten Rassen. Zuerst natürlich nur nach Äußerlichkeiten ausgesucht. Es sollte schon ein stattlicher Hund werden. Außerdem auch langhaarig – so richtig zum kuscheln. Er sollte Kinder mögen und selbstverständlich unseren Kater akzeptieren. Außerdem war es unser Wunsch einen leichtführigen Hund zu bekommen, den man auch ohne Leine mit gutem Gefühl laufen lassen konnte.

Immer wieder zeigte sich, dass der Retriever genau diese Eigenschaften in seinem Wesen verankert hatte.

Zuerst sträubte sich aber Detlef, mein Mann. Golden Retriever – so einen Modehund wollte er nicht. Also wurden weiter jede Menge Rasseportraits studiert. Immer und immer wieder wanderten meine Gedanken aber zurück zu den Retrievern und auch Detlef war dann irgendwann überzeugt.

Der Golden passte einfach am besten zu uns!

Da unsere Chow-Chow-Hündin seinerzeit von einem Händler, der in der Tageszeitung inserierte gekauft worden war, wollte ich nicht den gleichen Fehler nochmals begehen, den meine Eltern damals begangen haben. Ich rief beim VDH in Dortmund an und bat um Informationen. Dort gab man mir die Rufnummern der beiden Retrieververeine in Deutschland, dem DRC (Deutscher Retriever Club) und dem GRC, dem Golden Retriever Club. Nach einem Telefonat mit der jeweiligen Geschäftsstelle bekam ich die Welpenlisten, wo ich mir Züchter in meiner näheren Umgebung auswählte.

Nachdem wir uns bei „unserer“ Züchterin (der von Scout) vorgestellt hatten, war uns klar, dass wir hier unseren Welpen kaufen wollten. Welpenkauf ist Vertrauenssache. Die Mutterhündin gefiel uns sofort, die Züchterin zeigte uns bereitwillig alle erdenklichen Unterlagen und beantwortete unsere vielen Fragen, wie wir auch die ihren. Am Ende fuhren wir voller Erwartungen nach Hause und am 24.07.1996 durften wir unseren, auf den Tag genau 8 Wochen alten Welpen – Scout – abholen!

Ein Tag, der unser Leben veränderte! Mittlerweile sind mein Mann und ich nun selbst Jäger. Über den Hund zum Jagdschein - gar nicht mal so selten. Ich, Christiane, engagiere mich über meine eigene Zucht hinaus im Deutschen Retriever Club. Seit 2011 bin ich Mitglied der Zuchtkommission für Golden Retriever und im Jahre 2013 wurde ich zur Zuchtwartin im DRC ernannt. . Seit  dem Frühjahr  2011 arbeite ich aktiv im Vorstand der DRC Bezirksgruppe Gelsenkirchen mit;  zur Zeit als 1. Vorsitzende und auch Ausbilderin (behördlich geprüft nach § 11 Tierschutzgesetz - Erlaubnis zur Ausbildung von Hund und deren Haltern  liegt vor).

 

Oft jammere ich, weil es doch auch viel zu tun gibt, aber im Grunde macht es mir auch noch immer viel Spaß!

 

Wir sind Mitglied im DRC e.V./VDH/FCI,

GRC e.V. sowie

der Gesellschaft für kynologische Forschung (gkf e.V.)

 

Neuer Eintrag 02.11.2017